| Städtebaulicher
/ Landschaftsplanerischer Wettbewerb Kornweg
Erläuterungstext 1.
Die Siedlungsstruktur
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| 2.
Die Verkehrserschließung
Auf Grund der guten Erschließung durch den ÖPNV wird dem Fußgänger- und Radverkehr innerhalb der Siedlung der Vorzug vor dem motorisierten Individualverkehr (MIV) gegeben. Die Erschließung für den MIV erfolgt ausschließlich durch die S-Bahnunterführung ÑKleine Horstì. Von hieraus gelangt man über einen Kreisverkehr zur Haupterschließungsstraße. Hierdurch wird die Geschwindigkeit des MIV auf die für die gesamte Siedlung vorgesehenen 30 km/h reduziert. In Notfällen besteht für Rettungsfahrzeuge die Möglichkeit, über die Rad- und Fußwegeverbindung in die Straße ÑSodenkampì zu gelangen. Der ruhende MIV wird auf Stellplatzanlagen und z.T. innerhalb den Erdgeschosszonen der Wohngebäude untergebracht. Im Reihenhausquartier kann die Unterbringung des ruhenden Verkehrs auch in Tiefgaragen - wie im Plan dargestellt - erfolgen. Die Stellplatzanlagen werden mit Ausnahme des nordöstlichen Quartiers direkt von der Haupterschließungsstraße aus angefahren. Hier erfolgt die Erschließung über eine Stichstraße, die von der Haupterschließung abzweigt. So wird eine Zerschneidung der Grünachse vermieden. Die kompakten Quartiere selbst sind weitgehend frei vom Kfz-Verkehr. Die Verkehrsflächen zwischen den Wohngebäuden beschränken sich auf die Anforderungen des Fuß- und Radwegeverkehrs sowie der Rettungsdienste. Für Radfahrer und Fußgänger steht zusätzlich zum Straßennetz ein weit verzweigtes Wegesystem mit fußläufigen Distanzen zur Verfügung, welches die einzelnen Quartiere untereinander und mit der Umgebung verbindet. Hervorzuheben ist hierbei die Wegeverbindung entlang des Friedhofsrandes und der neue Zugang zum Friedhof. Es ist die Möglichkeit vorgesehen, einen weiteren Fußweg zum künftigen zweiten Zugang des S-Bahnhofes ÑKornwegì zu schaffen. |
| 3.
Die Quartiere
Im nordöstlichen Bereich des Wettbewerbsgebietes entlang der S-Bahnlinie ist eine linienförmige dreigeschossige Wohnbebauung mit Stadthäusern vorgesehen. In deren Erdgeschossen befinden sich Wohnungen mit unmittelbarem Zugang zum Garten. In den beiden oberen Stockwerken sind jeweils zwei Maisonettewohnungen - z. T. mit Dachgärten - vorgesehen. Die Gebäude werden von Norden aus erschlossen. Auf dieser der S-Bahn zugewandten Seite werdendie weniger empfindlichen Nutzungen innerhalb der Gebäude angeordnet. Die Aufenthaltsbereiche öffnen sich nach Süden zur zentralen Grünachse. Durch die Vor- und Rückbewegung des Gebäudekörpers entstehen unterschiedlich ausgestaltete Freiräume mit jeweils eigenständigen Charakteren. Das östliche Quartier aus Doppelhäusern bildet den Übergang zur vorhandenen Siedlung im Bereich der Straßen ÑSodenkampì und ÑVor dem Bergeì. Das südöstliche Reihenhausquartier bildet klar definierte öffentliche und private Freiräume. Während sich die öffentlichen Freiräume dieses Bereiches auf die Kfz-freien Wohnwege beschränken, erhalten die Reihenhäuser im Inneren der Baublöcke Hausgärten. Die Zugänge zu den unterschiedlichen Wohnhöfen werden durch dreigeschossige Kopfbauten hervorgehoben. Das westliche Quartier besteht aus einzeln stehenden Solitären vom Stadthaustyp. Durch diese aufgelockerte Bebauungsstruktur wird der ökologische und stadträumliche Bezug zwischen dem nördlichen Friedhofsrand und der angrenzenden Kleingartensiedlung sowie darüber hinaus zum Alstertal gewahrt. Die Gebäude erhalten im Erdgeschoss jeweils Wohnungen mit direktem Zugang zum Garten. Für die Wohnungen im Obergeschoss sind eigene Dachterrassen vorgesehen. Die PKW werden innerhalb der Erdgeschosszone geparkt. 4. Infrastrukturausstattung
5.
Die Freiraumstruktur
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Die ökologischen Belange
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